Über mich
Ein Sprung ins Wasser hat mein Leben verändert.
2008 führte ein Badeunfall zu einer Querschnittlähmung. Innerhalb weniger Sekunden wurde aus einem normalen Sommer ein komplett neues Leben.
Damals gab es vieles noch nicht, was heute möglich ist.
Keine KI-Tools. Keine intelligenten Assistenzsysteme. Weniger digitale Unterstützung. Weniger technologische Freiheit.
Nach dem Unfall kam ich nach Deutschland. Ich lernte Deutsch, machte mein Abitur und studierte später Sprach- und Textwissenschaften.
Heute arbeite ich seit Jahren Vollzeit im Finanzbereich eines mittelständischen Unternehmens - mit Querschnittlähmung und rund 90 Prozent körperlicher Einschränkung.
Und genau dort erlebe ich jeden Tag, wie Technologie Barrieren abbauen oder verstärken kann.
KI ist für mich kein abstraktes Zukunftsthema.
Ich erlebe selbst, wie neue Technologien mehr Selbstständigkeit, Teilhabe und neue Möglichkeiten schaffen können - im Arbeitsleben und im Alltag.
Meine Vorträge verbinden persönliche Erfahrung mit einer Perspektive, die in vielen Gesprächen über KI, Innovation und Arbeitswelt noch fehlt.
Ich spreche nicht über Theorie.
Ich spreche über das, was möglich wird, wenn Menschen, Technologie und Teilhabe zusammengedacht werden.